
Meine Geschichte gibt es mit wunderschönen Bildern von
mir und allen meinen Freunden im Buch
"Was is(s)t der Mausebär?". Und so fängt sie an...
Vor nicht allzu langer Zeit erzählten sich die Tiere eine wundersame Geschichte.
Am Rande eines Wanderparkplatzes im Wald hatte sich eines Morgens eine Pappschachtel, die irgend jemand achtlos am Papierkorb vorbei geworfen hatte, plötzlich bewegt. Die Fliegen, die um den Papierkorb herum summten und sich über die vielen Essensreste auf dem Boden hermachen wollten, hatten es zuerst gesehen. Silberflügel versuchte an der Seite der merkwürdigen Schachtel mit ihrem Rüssel etwas von der klebrigen, gelblichen Soße aufzutupfen und fuhr erschrocken zurück. Das Ding war ständig in Bewegung und schaukelte hin und her. Schnell flog Silberflügel zu ihrem Schwarm hinüber und holte alle ihre Schwestern herbei. Die hatten erst mal wenig Lust, die schönen Kuchenreste und das faulige Bananenende liegen zu lassen. Aber Silberflügel gab und gab einfach keine Ruhe!
Als der Fliegenschwarm den Papierkorb erreichte, war die merkwürdige Schachtel aufgesprungen. „Was ist das?“ wisperten die Fliegen, und nur sehr vorsichtig flogen sie etwas näher. Vor ihren Augen zappelte – wie in einer Wiege – ein kleines Wesen herum. Es streckte Arme und Beine in die Höhe und erzählte fröhlich vor sich hin. Manchmal gab es Laute von sich, die fast wie ein zartes Piepsen oder helles Brummen klangen. Aus großen Augen schaute es dabei neugierig umher. Die Fliegen, die ja wahrlich viel herum kamen, hatten so etwas noch nie gesehen.
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